Willkommen im Naturpark Schlaubetal
 


Eine faszinierende nacheiszeitliche Landschaft präsentiert sich dem Besucher im Schlaubetal

Die Landschaft des heutigen Naturparks Schlaubetal entstand im we- sentlichen vor 90.000 Jahren im sogenannten "Brandenburgischen Sta- dium" der Weichseleiszeit. Prägend für die Landschaft sind die Schmelzwasserrinnensysteme der Schlaube, Oelse, Demnitz und Do- rche sowie die große Offenlandschaft der Reicherskreuzer Heide. Die Vielfalt der Lebensräume wird durch eine Reihe von Natur- und Land- schaftsschutzgebieten, die rund die Hälfte des Naturparks in Anspruch nehmen, repräsentiert. Bitte beachten Sie beim Besuch dieser Gebiete die gültigen Rechtsverordnungen. Die Mitarbeiter des Naturparks, des BUND und der Forstverwaltungen stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Liebe Besucherinnen und Besucher,
nicht die spektakulären sondern die stillen Reize sind es, die sich dem aufmerksamen Besucher im Naturpark Schlaubetal am besten zu Fuß oder per Rad erschließen. Wir laden sie ein, unser Kleinod in Ostbrandenburg mit einer unerwarteten Vielfalt der Land- schaft, in Ruhe zu genießen. Zwei Eiszeiten, von denen die letzte vor über 10000 Jahren zu Ende ging hinterließen im Osten Brandenburgs auf kleiner Fläche eine Landschaft mit großem Profil.
See an See reiht sich an dem mal von Wäldern und Forsten, mal von Wiesen, Mooren und Mühlteichen begleiteten Lauf von Schlaube, Oelse und Dorche. Die zauberhafte Schlaube kaum entsprungen im Bereich der Wirchenwiesen, durchfließt den Wirchen- see, windet sich überraschend für den Betrachter wie ein Mittelgebirgsbach durch steile, bis zu 30 Meter hohe Schluchten, um später gemütlicher als sanfter Wiesenbach in den

großen Müllroser See zu münden.  
Noch erhaltene Ursprünglichkeit der unterschiedlichen Landschaftstypen auf engem Raum ergänzt das im Frühjahr ginstergelbblühende und später lilafarbene Meer in der Offenlandschaft der Reich- erskreuzer Heide und am Rande des Naturparks die Auenlandschaften von Oder und Neiße. Einst klapperten die zahlreich ab dem 15.Jh. entstandenen Getreidemühlen, welche später auch als Öl, Hammer-, oder Sägemühlen genutzt wurden. In der Müllroser Mühle, einer Industriemühle wird heute noch Mehl gemahlen. Die Ragower Mühle im Schlaubetal und die Schwerzkoer Mühle im Dorchetal wurden und werden liebevoll restauriert. Aber auch mit Kunst-Genüssen kann das Gebiet aufwarten: Überwältigend ist die Barockkirche des ehemaligen Zisterzienserklosters Neuzelle.

Das Jahr 2002 ist das "Jahr des Öko-Tourismus". Wir stellen uns dem Auftrag Ihre "Lust auf Natur" zu wecken. Nutzen Sie die angebotenen Führungen, Exkursionen, Radtouren, Vorträge und Großveranstaltungen, um sich mit der Landschaft ihrer Flora und Fauna be- kannt zu machen. Aufbauend auf Bewährtem wurden in diesem Jahr viele attraktive Themen neu aufgenommen.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass bei einigen Veranstaltungen aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung dringend erforderlich ist. Bitte beachten Sie auch die Hinweise in der Tagespresse oder vergewissern Sie sich telefonisch. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind ratsam, Ferngläser und Bestimmungsbücher erwünscht. Beim Kennen lernen der Geheimnisse unseres Naturparks wünschen Ihnen die Mitarbeiter der Naturwacht und der Naturparkverwaltung schöne erlebnisreiche Stunden.
                                                                                        Dr. Michael Weidlich, Leiter

Dies ist eine private Seite zum Naturpark Schlaubetal. Die Informationen auf dieser Seite und der Veranstaltungsplan wurden uns freundlicherweise von der Naturparkverwaltung zur Verfügung gestellt.